Steinberger See, Murner See und die Freibäder in der Umgebung sorgen für eine schnelle Abkühlung und Spaß bei Hitze. Doch beim Baden solltet ihr Regeln beachten. Für alle deren Seepferdchen schon ein wenig zurückliegt hier der Überblick.
Baderegeln hängen in jedem Freibad und werden häufig von der Wasserwacht in den sozialen Medien geteilt. Dennoch kommt es auch jedes Jahr in den Gewässern und Freibädern in und um Amberg zu einigen Vorkommnissen und Unfällen. Deshalb hier nochmal für euch das Wichtigste zusammengefasst.
„Ich gehe nur Baden, wenn ich gesund bin”, heißt es auf der Website des DLRGs und der Wasserwacht. Solltet ihr bereits angeschlagen sein und Probleme mit eurem Kreislauf, der Fitness oder gar Vorerkrankungen haben, empfiehlt es sich definitiv nicht ins Wasser zu gehen.
Im Schwimmbad ist meist ein Bademeister vor Ort, der die Becken im Blick behält. Am Badesee hingegen gibt es in der Regel nur an gewissen Standorten eine Badeaufsicht. Gebt einer weiteren Person an Land Bescheid, wenn ihr in das Wasser geht oder haltet euch an Badestellen auf, wo ein*eine Rettungsschwimmer*in vor Ort ist.
Solltet ihr sehen, dass jemand in Gefahr ist, müsst ihr euch ohne Ausbildung nicht selbst in Gefahr begeben. Ihr könnt allerdings versuchen, der ertrinkenden Person einen langen Gegenstand zu reichen und den*die Rettungsschwimmer*in oder die 112 sowie weitere Personen informieren. Schnelle Hilfe kann Leben retten.
Passt auf euch und andere auf. Und gebt anderen eine kurze Info, dass ihr jetzt dann schwimmen oder plantschen geht.
„Ich gehe weder hungrig noch direkt nach dem Essen ins Wasser.” – Eine halbe Stunde nach dem Essen solltet ihr nicht schwimmen gehen, da der Körper die aufgenommene Nahrung erst verdauen muss. Auch mit Hungergefühl solltet ihr nicht baden gehen, euch fehlt vielleicht die nötige Energie.
Kühlt euch ab, bevor ihr ins kalte Wasser geht. Besonders bei hohen Temperaturen ist euer Körper aufgewärmt, ein Köpfer ins kühle Nass, kann schnell zum Verhängnis werden. Der starke Temperaturunterschied sorgt für eine Art Schockzustand, auch Tauchreflex genannt, bei dem sich der Atem und die Herzfrequenz verlangsamen. Dies kann zum Herzstillstand und schweren Folgen führen.
Springt besser nicht in seichte Gewässer, wo es verboten oder unsicher ist. Und passt auf, dass vor dem Sprung ins Becken niemand im Wasser schwimmt. Achtet auf gekennzeichnete Bereiche, dort könnt ihr gefahrlos ins Wasser springen.
Auch am Badesee und im Freibad sind andere Menschen. Achtet darauf niemanden zu schubsen oder zu tauchen, wenn ihr mit euren Kumpels oder Mädels im Wasser Gaudi macht.
Die Luftmatratze ist zwar entspannt, rettet euch besonders im offenen Gewässern nicht vor dem Ertrinken. Wer von euch also kein guter Schwimmer ist, sollte sich nicht auf die Schwimmtiere und Matratzen verlassen.
Bei Gewitter heißt es raus aus dem Wetter und ab an einen geschützten Ort. Bevors so richtig kracht.
Wo ihr in Amberg und um Umgebung die besten Badeseen findet, könnt ihr ebenfalls bei uns lesen. Wer lieber im Schwimmbad unterwegs ist, kommt ebenfalls auf seine*ihre Kosten.