ERSC Amberg nach Katastrophenstart in Buchloe chancenlos | Amberg24

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vor 2 Tagen
Der ERSC Amberg (schwarze Trikots, Szene aus einem früheren Spiel) hat das Spiel bei den Buchloe Pirates deutlich mit 1.5 verloren.  (Bild: Hubert Ziegler)
Der ERSC Amberg (schwarze Trikots, Szene aus einem früheren Spiel) hat das Spiel bei den Buchloe Pirates deutlich mit 1.5 verloren. (Bild: Hubert Ziegler)
Der ERSC Amberg (schwarze Trikots, Szene aus einem früheren Spiel) hat das Spiel bei den Buchloe Pirates deutlich mit 1.5 verloren. (Bild: Hubert Ziegler)
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Der ERSC Amberg (schwarze Trikots, Szene aus einem früheren Spiel) hat das Spiel bei den Buchloe Pirates deutlich mit 1.5 verloren. (Bild: Hubert Ziegler)

ERSC Amberg nach Katastrophenstart in Buchloe chancenlos

Mit einem klaren 5:1-Sieg gegen den ERSC Amberg gewinnen die Buchloe Pirates in der Eishockey-Bayernliga ihr sechstes Heimspiel in Serie. Die Wild Lions müssen trotz starker Torhüterleistung die nächste herbe Niederlage einstecken.

Die Buchloe Pirates ließen am Sonntagabend dem ERSC Amberg keine Chance und gewannen in der Eishockey-Bayernliga mit 5:1 ihr sechstes Heimspiel in Serie. Für die enttäuschenden Gäste verhinderte lediglich Torhüter David Kubik ein höheres Resultat. Wie schon mehrfach in den vergangenen Wochen gerieten die Wild Lions dabei bereits im Anfangsdrittel vorentscheidend in Rückstand: „Es ist einfach unglaublich, was wir für billige Gegentore bekommen, aber heute war es echt katastrophal“, meinte Christian Zessack in der Pressekonferenz kopfschüttelnd.

Der ERSC-Coach musste neben den Langzeitverletzten auch auf Kilian Mühlpointner, Benjamin Frank und Marco Pronath verzichten. Um drei Blöcke aufzubieten, kam Max Klughardt vom Kooperationspartner Selb zum Einsatz, erstmals neben seinem Bruder Lukas. Buchloes Trainer Dominic Weis standen vier komplette Reihen zur Verfügung, und die setzten Amberg von Beginn an unter Druck.

Eine Powerplaysituation nach immerhin 13 Minuten sollte mit dem 1:0 durch Petrak den Türöffner für die Pirates bringen. Bis zur ersten Pause stand es dann auch schon 3:0. Der Mittelabschnitt brachte für den ERSC etwas Verschnaufpause: „Das zweite Drittel war zwar nicht wirklich gut von uns, aber zumindest okay“, resümierte Zessack. 34 Sekunden vor der zweiten Pause gelang Buchloe schließlich ein weiteres Überzahltor zum 4:0. Im Schlussabschnitt stellten die Pirates nach knapp drei Minuten mit dem 5:0 durch Carciola die Torproduktion ein, blieben aber spielbestimmend.

Amberg konnte in den letzten Sekunden mit dem 5:1 von Roberts Baranovskis noch Ergebniskosmetik betreiben. „Wir werden jedes Spiel im ersten Drittel brutal abgeholt. Die letzten Begegnungen waren wir im weiteren Verlauf dann wenigstens gleichwertig oder sogar besser, aber heute war das gar nix“, fand Zessack. Der Amberger Übungsleiter ist froh, nach den Feiertagen „endlich mehr trainieren“ zu können, denn: „Die Basics bei uns sind sehr schwach“. Seinen Optimismus hat der Löwencoach jedenfalls nicht verloren: „Wir sind nicht blauäugig und mit neuen Spielern im Gespräch. Von den Verletzten sollten auch welche zurückkommen, dann sieht das zur Abstiegsrunde schon anders aus.“

Statistik

ESV Buchloe – ERSC Amberg 5:1 (3:0, 1:0, 1:1)
Tore:1:0 (13.) Petrak (Cabral, Orendorz/5-4), 2:0 (15.) Asner (Petrak, Nieberle), 3:0 (19.) Carciola (Telesz, Guran), 4:0 (40.) Thiel (Orendorz, Lewis/5-4), 5:0 (43.) Carciola (Telesz, Krafczyk), 5:1 (60.) Baranovskis (Walkom).
Strafen: Buchloe 16, Amberg 18 Minuten. Zuschauer: 350.

 
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