Erste Halloween-Geisterbahn in Neukirchen | Amberg24

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Normalerweise dürfen Besucher nur mit der Rangerin zusammen in die Osterhöhle.  (Bild: Stephan Oeh-Sedlacek)
Normalerweise dürfen Besucher nur mit der Rangerin zusammen in die Osterhöhle. (Bild: Stephan Oeh-Sedlacek)
Normalerweise dürfen Besucher nur mit der Rangerin zusammen in die Osterhöhle. (Bild: Stephan Oeh-Sedlacek)
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Normalerweise dürfen Besucher nur mit der Rangerin zusammen in die Osterhöhle. (Bild: Stephan Oeh-Sedlacek)

Erste Halloween-Geisterbahn in Neukirchen

In der Osterhöhle wird es an Halloween unheimlich: Dort findet am 31. Oktober die erste Geisterbahn Neukirchens statt. Amberg24 hat mit Organisatorin Sabrina Oeh-Sedlacek gesprochen. Das erwartet euch.

An Halloween spukt es in Neukirchen: In der Osterhöhle wird eine Geisterbahn organisiert – und das auch noch für den guten Zweck. „Ich bin selbst ein großer Freund von Halloween, das feier ich mehr als meinen Geburtstag”, erzählt Sabrina Oeh-Sedlacek. Die 36-jährige Rangerin leitet zusammen mit ihrem Mann Stephan seit vier Jahren die Neukirchener Osterhöhle.

Normalerweise finden die klassischen Führungen durch die Tropfsteinhöhle jedes Jahr von Ostern bis Oktober statt. Dieses Jahr hat sich die gelernte Gärtnerin etwas ganz Besonderes überlegt, um die Saison abzuschließen: eine Geisterbahn, die in der Höhle stattfindet. Was erwartet die Besucher, welche Rolle spielt der Höhlenschutz bei der Veranstaltung und wie viel Eintritt kostet der Gruselspaß?

Premiere für die Osterhöhle

Es ist eine Halloween-Veranstaltung der anderen Art und eine Premiere für das Naturdenkmal: Besucher ab fünf Jahren dürfen am 31. Oktober die Höhle selbstständig und bewaffnet mit Taschenlampen erkunden. Zuvor erfolgt eine kurze Einweisung zum Thema Eigen- und Höhlenschutz durch die Rangerin. „Es wird natürlich alles im Stil Halloween dekoriert”, erklärt Oeh-Sedlacek.

In der Höhle versteckt warten dann ehrenamtliche Erschrecker und Erschreckerinnen auf die Gäste, die für den extra Gruselfaktor sorgen. „Die Mindestanzahl an Erschreckern haben wir, aber mehr sind natürlich immer gut”, berichtet die Rangerin. Die einzige Voraussetzung für den Job: ein Mindestalter von 15 Jahren, da man längere Zeit am Stück in der kühlen Höhle verbringt. Die Erschrecker fungieren dabei gleichzeitig auch als Aufpasser, die darauf achten, dass insbesondere die empfindlichen Tropfsteine nicht durch Anfassen beschädigt werden.

Gruseln für den guten Zweck

Der Eintritt ist im Gegensatz zur Geisterbahn glücklicherweise überhaupt nicht gruselig, nur zwei Euro werden verlangt. Und: Der gesamte Erlös wird anschließend an das Tierheim Amberg-Sulzbach gespendet – Gruseln für den guten Zweck also. Wenn die Aktion bei den Besuchern gut ankommt, könnte sich Oeh-Sedlacek auch eine Wiederholung im nächsten oder übernächsten Jahr vorstellen.

 
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