„Fundsache mit Panzer“: Schildkröte am Rußweiher in Eschenbach entdeckt | Amberg24

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vor 5 Stunden
Am Rußweiher in Eschenbach ist eine Schildkröte gefunden worden. Es ist eine Europäische Sumpfschildkröte. Höchstwahrscheinlich hatte jemand das Tier ausgesetzt. (Bild: Stadt Eschenbach)
Am Rußweiher in Eschenbach ist eine Schildkröte gefunden worden. Es ist eine Europäische Sumpfschildkröte. Höchstwahrscheinlich hatte jemand das Tier ausgesetzt. (Bild: Stadt Eschenbach)
Am Rußweiher in Eschenbach ist eine Schildkröte gefunden worden. Es ist eine Europäische Sumpfschildkröte. Höchstwahrscheinlich hatte jemand das Tier ausgesetzt. (Bild: Stadt Eschenbach)
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Am Rußweiher in Eschenbach ist eine Schildkröte gefunden worden. Es ist eine Europäische Sumpfschildkröte. Höchstwahrscheinlich hatte jemand das Tier ausgesetzt. (Bild: Stadt Eschenbach)

„Fundsache mit Panzer“: Schildkröte am Rußweiher in Eschenbach entdeckt

Tierisch-kurioser Fund: Vor den Toilettenanlagen am Rußweiher ist eine Schildkröte entdeckt worden. Höchstwahrscheinlich hatte sie jemand ausgesetzt. Darf sie in Eschenbach bleiben?

„Ich dachte zuerst, da will sich jemand einen Scherz erlauben“, sagt Bürgermeister Marcus Gradl. Vor wenigen Tagen wurde in Eschenbach nämlich eine Schildkröte gefunden. „Und das am Rußweiher, vor den Toilettenanlagen.“ Mit hoher Wahrscheinlichkeit hatte jemand das Tier ausgesetzt, denn eigentlich leben Schildkröten nicht in Eschenbachs Gewässern. „Auf Nachfrage beim Veterinäramt und bei der Naturschutzbehörde wurde uns aber gesagt, dass diese Art in der nördlichen Oberpfalz in der Natur vorkommen kann. Das hat mich wirklich überrascht“, sagt Gradl. Es handele sich um eine Europäische Sumpfschildkröte, die an ihrem dunklen, flachen Panzer und ihren gelben Punkten zu erkennen sei, zitiert der Bürgermeister die Behörden. Sie seien Fleischfresser, die sich hauptsächlich von Schnecken, Käfern und Larven ernähren.

Aktuell wohnt die Schildkröte bei einer Mitarbeiterin des Bauhofs im Garten. Die Stadt sei aktuell noch auf der Suche nach einem Zuhause für das Tier. „Wir sind mit einer Auffangstation in München in Kontakt“, sagt Gradl. „Es kann aber durchaus passieren, dass die Schildkröte bei uns in Eschenbach bleibt. Möglicherweise kann sie sich im Gebiet rund um den Großen Rußweiher einleben, was mich persönlich natürlich sehr freuen würde.“

Im Whatsapp-Kanal der Stadt berichtete der Bürgermeister ebenfalls über die „Fundsache mit Panzer“, wie er die Schildkröte liebevoll nennt. Hauptsächlich, um einen möglichen Besitzer ausfindig zu machen. „Vielleicht wollte der kleine Ausreißer nur schon mal die Badesaison eröffnen“, schrieb Gradl. Wer seine Schildkröte vermisst, soll sich bei Frau Engelmann unter der Telefonnummer 09645/920015 melden.

 
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