Es ist ein ungewöhnlicher Einsatz für die Helfer vor Ort Birgland: Auf der Autobahnraststätte Oberpfälzer Alb kommt ein Baby zur Welt. Die Helfer leisten Geburtshilfe.
In der Nacht auf den 1. März wurden die Helfer vor Ort Birgland-Illschwang zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Auf der Autobahnraststätte Oberpfälzer Alb kam ein kleines Mädchen zur Welt. Darüber informieren die Helfer vor Ort Birgland in einer Pressemitteilung. Die Helfer wurden gegen Mitternacht alarmiert, nachdem die Kassiererin der Raststätte sich Sorgen um eine junge schwangere Frau machte, die offensichtlich Kreislaufprobleme hatte. Die Verständigung gestaltete sich schwierig, da die Reisende kein Deutsch sprach.
Bei der Ankunft der Helfer vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um Kreislaufprobleme, sondern um Wehen handelte. „Es blieb nur noch kurz Zeit, die Leitstelle über die neue Lage zu informieren und die Patientin möglichst bequem auf die Rücksitzbank unseres VW Caddy zu legen“, erklärte Thomas Renner, Standortleiter der Helfer vor Ort Birgland. Nach nur zwei Minuten kam die nächste Wehe und mit ihr bereits das Baby.
Die Helfer vor Ort prüften laut Pressemitteilung die Vitalfunktionen des Neugeborenen und versorgten die Mutter. Wenige Minuten später traf der Rettungswagen aus Sulzbach ein. Der Notfallsanitäter des Rettungswagens nabelte das Baby ab und kümmerte sich um die Mutter. Der Helfer vor Ort blieb weiterhin bei dem gesunden Mädchen und assistierte dem eintreffenden Notarzt bei der Erstuntersuchung. Anschließend wurden Mutter und Kind mit dem Rettungsdienst ins Klinikum gebracht.
Thomas Renner betonte den Vorteil der Helfer vor Ort: „Der große Vorteil der Helfer vor Ort ist die Kombination aus geografischer Nähe zum Einsatz und umfangreichen Kenntnissen der Einsatzkräfte. Das ersetzt keinen Rettungsdienst, macht aber manchmal den Unterschied, wenn es um zeitkritische Notfälle geht.“