Die River Rats Geretsried gewinnen gegen die Amberger Wild Lions. Trotz ausgeglichener Spielanteile und Chancen auf beiden Seiten bleibt es beim knappen Sieg für die Gastgeber.
Wie schon im Hinspiel behielten der ESC Geretsried mit einem Tor Unterschied die Punkte gegen einen glücklosen ERSC Amberg. Nach dem 6:5 in Amberg hieß es am Freitagabend 3:2 für die gastgebenden Geretsrieder. Im ersten Drittel dominierten die River Rats das Spiel und gingen nach einer überstandenen Unterzahl durch einen Konter mit 1:0 in Führung.
Christian Zessack, Trainer der Wild Lions, zeigte sich unzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben wieder nicht das gemacht, was wir eigentlich trainieren. Da werden die einfachsten Sachen immer wieder verkehrt gemacht und immer die gleichen Fehler“, kritisierte er in der Pressekonferenz.
Die Gastgeber nutzten ihre Spielanteile und erhöhten durch Horvath mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel auf 2:0. Doch die Wild Lions antworteten prompt: Brendan Walkom verkürzte nur eine Minute später auf 2:1.
Im zweiten Drittel waren die Spielanteile gleich verteilt, was ESC-Trainer Hans Tauber nicht gefiel: „Wir wollten alles zu schön machen und haben Amberg ins Spiel kommen lassen.“ Die Wild Lions nutzten ihre Chancen jedoch nicht. Nach einem Scheibenverlust der Amberger liefen die River Rats zu dritt auf Löwen-Goalie Lucas DiBerardo zu und Hüsken stellte den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Die Freude der Gastgeber währte nicht lange, denn erneut war es Walkom, der den Anschlusstreffer vorbereitete. Kevin Schmitt erzielte das 3:2, womit es ins letzte Drittel ging. Beide Mannschaften hatten ausreichend Gelegenheiten, das Ergebnis nochmals zu verändern.
In der Schlussminute nahm Zessack seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch es blieb beim knappen Sieg für die River Rats. Das Schussverhältnis war am Ende nahezu ausgeglichen. Zessack erkannte: „Aber die Jungs sind brutal verunsichert. Es fehlt das Selbstvertrauen und nach vorne auch das Schussglück. Einfach draufhauen kann ich da jetzt auch nicht.“ ESC-Trainer Tauber interessierte letztendlich nur das Resultat: „Es war nicht das schönste Spiel, aber die Punkte nehmen wir mit.“