Die Adlholzer feiern eine zünftige Kirwa-Premiere am neuen Feuerwehr-Gemeinschaftshaus. Highlight ist das Baumaustanzen mit 17 Paaren, begleitet von traditioneller Musik und Tänzen.
Die Adlholzer verstehen es, eine zünftige Kirwa auf die Beine zu stellen. Stolz blicken sie auf eine gelungene Premiere in der Ortsmitte zurück. Wie die Dorfgemeinschaft mitteilt, wurde erstmals am neuen Feuerwehr-Gemeinschaftshaus und dem „Modl-Holz-Stodl“ gefeiert. Zahlreiche Arbeitsstunden verwandelten den Außenbereich des erst vor wenigen Wochen eingeweihten neuen Gebäudes in ein ansprechendes Festgelände.
Das Treiben startete am Samstag bei bestem Wetter. Der Kirwa-Nachwuchs eroberte den Tanzboden um den Kirwabaum, ehe der junge Musiker Ben Paule bei seinem Adlholz-Debüt für beste Open-Air-Stimmung sorgte und das Stimmungsbarometer hochhielt.
Der Sonntag begann traditionell: Gemeinsam mit Ehrengästen, den Fahnenabordnungen von Feuerwehr und Landjugend sowie den Dagesteiner Musikanten zogen die Paare zur Dorfkapelle. Erstmals marschierten auch die Jugendfeuerwehr und die Kinderfeuerwehr mit ihren Betreuerinnen. Den Festgottesdienst feierte die Bevölkerung mit Stadtpfarrer Hrudaya Kumar Madanu. Nach Frühschoppen und Mittagessen folgte der Höhepunkt: das Baumaustanzen der 17 Paare.
Die Kirwaleit unterhielten die Gäste mit einstudierten Tänzen, musikalisch begleitet von der „Geiwagl-Musik“. Beim finalen Walzer fiel die Entscheidung: Leni Gradl und Jonas Rauscher sind das neue Oberkirwapaar. Nach Ehrenwalzer und dem Öffnen der Kirwapackerln freuten sich die jüngsten Gäste über Süßigkeiten. Im Anschluss spielten die „Weiß-Blauen Boum“ komplett ohne Strom und Verstärker. Am Abend wurden der Kirwabaum sowie Sachpreise verlost.
Der Montag startete mit dem Kirwabärtreiben. Der Kirwabär, ein aktiver Kirwabursch, wurde durch die Ortschaften um Adlholz getrieben. Zum Endspurt ging es am Abend mit der Band „In Oiner Dur“ stimmungsvoll ins Finale.