Ein Hilfsangebot an einer Tankstelle in Amberg endet mit einem mutmaßlichen Betrug. Ein 26-Jähriger wartet seit Ende Juli auf sein Geld.
An einer Tankstelle im Süden von Amberg kam es Ende Juli zu einem Vorfall, bei dem ein 26-jähriger Mann aus Sulzbach-Rosenberg möglicherweise Opfer eines Betrugs wurde. Ein Mann behauptete, seine Bankkarte funktioniere nicht am Tank-Automaten. Der Sulzbacher bot daraufhin seine Hilfe an und bezahlte die Spritkosten des Mannes mit seiner eigenen Karte. Obwohl die Karte für einen Tankbetrag von etwas über 110 Euro nicht akzeptiert wurde, überwies der Mann angeblich 300 Euro per App, schreibt die Polizei Amberg in ihrem Bericht. Hier hätte der 26-Jährige bereits hellhörig werden müssen, so die Polizei weiter.
Da die Überweisung bisher nicht auf das Konto des Sulzbach-Rosenbergers eingegangen ist, erstattete er nun Anzeige. Glücklicherweise ließ sich der Mann, als er die Tankkosten bezahlte, den Führerschein des mutmaßlichen Betrügers geben und fotografierte diesen.