Mutmaßlicher Geldabholer der „Russischen Callcenter“-Masche festgenommen | Amberg24

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vor 4 Stunden
In Weiden und Amberg wurden zwei Senioren Opfer der „Russischen Callcenter“-Betrugsmasche. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. (Symbolbild: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)
In Weiden und Amberg wurden zwei Senioren Opfer der „Russischen Callcenter“-Betrugsmasche. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. (Symbolbild: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)
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In Weiden und Amberg wurden zwei Senioren Opfer der „Russischen Callcenter“-Betrugsmasche. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. (Symbolbild: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn)

Mutmaßlicher Geldabholer der „Russischen Callcenter“-Masche festgenommen

In Weiden und Amberg wurden zwei Senioren Opfer der „Russischen Callcenter“-Betrugsmasche. Die Kriminalpolizei hat nun einen Verdächtigen festgenommen.

In den vergangenen Wochen häuften sich laut den Kriminalpolizeien Amberg und Weiden im Bereich der Callcenter-Betrüge die Fälle der „Russischen Callcenter“-Masche. In Weiden und Amberg wurden demnach vergangene Woche zwei Senioren Opfer dieser Betrugsmasche. Der mutmaßliche Geldabholer wurde im Nachgang von einer Geschädigten identifiziert und vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, für beide Betrüge verantwortlich zu sein, teilen die Beamten mit.

Am Mittwoch, 27. Mai, wurde eine 74-jährige Deutsch-Russin aus Weiden Opfer der Betrugsmasche. Der Schockanruf erfolgte auf Russisch, und die Seniorin übergab eine hohe fünfstellige Summe an Bargeld an einen Mann. Erst eine Stunde später erkannte sie den Betrug und informierte die Polizei.

Ein weiterer Fall ereignete sich am Donnerstagabend, 28. Mai, in Amberg. Eine 76-jährige Deutsche mit russischen Wurzeln übergab einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Auch sie erkannte den Betrug und informierte die Polizei.

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnte der Geldabholer zunächst nicht gefunden werden, erklärt die Polizei. Am Freitag, 29. Mai, erkannte die 74-jährige Seniorin den mutmaßlichen Täter jedoch in einer Arztpraxis in Weiden und informierte die Polizei. Der 43-jährige Ukrainer wurde vorläufig festgenommen. Auch die 76-jährige Deutsche identifizierte den Mann anhand eines Bildes als den mutmaßlichen Täter.

Der Verdächtige wurde am 30. Mai dem Haftrichter am Amtsgericht Weiden vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der 43-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

 
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