Neuer Podcast von Weippert und Mai: Wie erleben Frauen digitale Gewalt? | Amberg24

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
vor 5 Stunden
 Moderatorin Lola Weippert berichtet in ihrem neuen Podcast mit Vanessa Mai über persönliche Grenzerfahrungen. (Archivbild) (Bild: Rolf Vennenbernd/dpa)
Moderatorin Lola Weippert berichtet in ihrem neuen Podcast mit Vanessa Mai über persönliche Grenzerfahrungen. (Archivbild) (Bild: Rolf Vennenbernd/dpa)
Moderatorin Lola Weippert berichtet in ihrem neuen Podcast mit Vanessa Mai über persönliche Grenzerfahrungen. (Archivbild) (Bild: Rolf Vennenbernd/dpa)
cancel
info
Moderatorin Lola Weippert berichtet in ihrem neuen Podcast mit Vanessa Mai über persönliche Grenzerfahrungen. (Archivbild) (Bild: Rolf Vennenbernd/dpa)

Neuer Podcast von Weippert und Mai: Wie erleben Frauen digitale Gewalt?

Wie erleben Frauen digitale Gewalt? In ihrem neuen Podcast berichten Lola Weippert und Vanessa Mai von persönlichen Grenzerfahrungen.

In der Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen berichtet Moderatorin Lola Weippert von ihren persönlichen schockierenden Erfahrungen mit gefälschten Pornovideos. „Ich habe meine Pornos gesehen. Die sind schockierend echt. Das ist einfach eine digitale Vergewaltigung, die du da erlebst. Und du kannst nichts dagegen tun“, sagt die 30-Jährige in ihrem neuen Podcast mit Sängerin Vanessa Mai. Er heißt „Schön Laut“; die erste Folge wird an diesem Dienstag veröffentlicht.

Weippert beklagt im Gespräch mit Mai, wie weit das Problem verbreitet sei. „Ich kenne keine Frau, die noch keinen Übergriff erlebt hat. Keine einzige Frau. Und es muss sich was ändern.“

Die 33-jährige Mai berichtet von ihren eigenen, verstörenden Erlebnissen: „Ich habe mal Autogramme, Bilder bekommen mit nacktem Körper und meinem Gesicht drauf. Das sollte ich unterschreiben. Ich will gar nicht wissen, wie viel es von mir gibt. Ich habe da keine Nachrecherche betrieben.“

Fieberthermometer mit ihrem Hund geteilt 

„Ungefiltert, ehrlich und tabulos“ sei der Podcast, heißt es in der Pressemitteilung – und auch humorvoll. So berichtete Mai, dass sie länger ein und dasselbe Fieberthermometer mit ihrem Hund geteilt hat – jedoch „nicht gleichzeitig“, wie sie betonte. Es sei natürlich jedes Mal desinfiziert worden. Aber die Leute seien sehr geschockt gewesen, als sie davon erzählt habe. „Also, für mich ist es jetzt nicht schlimm.“

© dpa-infocom, dpa:260414-930-941351/1

 
north