In Amberg ist nach einem Betriebsunfall in einem Unternehmen eine ölhaltige Flüssigkeit in die Vils gelangt. Die Feuerwehr errichtete eine Ölsperre, um die Ausbreitung zu verhindern.
In Amberg wurde am Dienstag, 14. April, eine Gewässerverunreinigung gemeldet. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte ein Passant einen Ölfilm auf der Vils und informierte die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es auf dem Gelände einer ortsansässigen Firma zu einem Betriebsunfall. Ein IBC-Container kippte beim Versetzen mit einem Gabelstapler um, wodurch etwa 400 Liter einer ölhaltigen Flüssigkeit austraten. Diese gelangte in einen Entwässerungsgraben und von dort in die Vils.
Die Feuerwehr errichtete eine Ölsperre, um die Ausbreitung zu verhindern. Das Wasserwirtschaftsamt entnahm Wasserproben, ein abschließendes Gutachten steht noch aus. Hinweise auf eine Gefährdung für Flora und Fauna bestehen derzeit nicht. Die Ermittlungen dauern an.