Am Hauptbahnhof Regensburg sind zwei Männer mit Pfefferspray angegriffen und um 3000 Euro betrogen worden. Die Täter sind flüchtig, die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagabend kam es am Hauptbahnhof Regensburg zu einem schweren Vorfall, bei dem zwei Männer mit Pfefferspray angegriffen und um 3000 Euro betrogen wurden. Die mutmaßlichen Täter stiegen danach in einen Zug ein, eine sofortige Absuche des Zuges blieb allerdings erfolglos, heißt es von der Polizei.
Ersten Erkenntnissen zufolge trafen sich die mutmaßlichen Täter mit den Geschädigten, um einen Autokauf abzuwickeln. Während des Gesprächs zog einer der Täter ein Pfefferspray und sprühte es dem Käufer ins Gesicht. Der Geschädigte wehrte sich, unterstützt von seinem Begleiter. Der zweite Täter griff ein und schubste den Begleiter weg. Die Täter drohten, den Käufer abzustechen, wenn er nicht verschwinde.
Als die Geschädigten ihren Angreifern in den Zug folgen wollten, wurden sie erneut mit Pfefferspray besprüht. Einer der Männer flüchtete über den Arcadensteg, der andere durch den Hauptausgang des Bahnhofs. Das Geld für den Autokauf war bereits übergeben worden, jedoch ohne Übergabe des Fahrzeugs und der Unterlagen, teilt die Polizei mit.
Die Polizei sucht nun nach zwei männlichen Verdächtigen: Der erste Verdächtige ist etwa 25 Jahre alt, 175 Zentimeter groß, hat eine sportliche Statur, schwarze Haare, einen schwarzen Oberlippen- und Kinnbart, eine schwarze Jacke, eine schwarze Mütze mit weißem Nike-Zeichen sowie eine schwarze, glänzende Trainingshose. Der zweite Mann ist ebenfalls zwischen 20 und 25 Jahre alt, 170 Zentimeter groß, schlank, hat einen schwarzen Oberlippenbart, eine schwarze, glänzende Jacke, ein schwarzes Baseball-Cap mit Jumpman-Logo, eine graue Stoffhose sowie graue Turnschuhe mit blauen Schnürsenkeln.
Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen Betruges, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09972/94080 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de zu melden.