Starke Aufholjagd: Wild Lions drehen 0:2-Rückstand | Amberg24

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Jakub Bitomsky (rechts) vom ERSC Amberg im Kampf um die Scheibe gegen die Schönheider Wölfe.  (Bild: Hubert Ziegler)
Jakub Bitomsky (rechts) vom ERSC Amberg im Kampf um die Scheibe gegen die Schönheider Wölfe. (Bild: Hubert Ziegler)
Jakub Bitomsky (rechts) vom ERSC Amberg im Kampf um die Scheibe gegen die Schönheider Wölfe. (Bild: Hubert Ziegler)
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Jakub Bitomsky (rechts) vom ERSC Amberg im Kampf um die Scheibe gegen die Schönheider Wölfe. (Bild: Hubert Ziegler)

Starke Aufholjagd: Wild Lions drehen 0:2-Rückstand

Der ERSC Amberg braucht gegen die Schönheider Wölfe ein Drittel, um auf Touren zu kommen. Danach drehen die Wild Lions mächtig auf und machen aus einem 0:2 noch einen verdienten 6:3-Erfolg.

Der ERSC Amberg zeigte am Freitagabend gegen die Schönheider Wölfe erneut ein starkes Vorbereitungsspiel. Allerdings benötigten die Wild Lions das Anfangsdrittel als „Warmlaufphase“, ehe sie einen 0:2-Rückstand drehten und am Ende verdient mit 6:3 gegen den letztjährigen Regionalligameister gewannen.

Die Gäste fanden deutlich schneller in die Partie, wirkten in der Anfangsphase gedanklich wie läuferisch wacher und gingen früh durch Valentino Weißgerber in Führung. Amberg fand zunächst keinen Rhythmus. Als Jan Meixner für die Wölfe auf 2:0 erhöhte, sah sich Lions-Coach Christian Zessack zu einer Auszeit veranlasst. Bis zum Drittelende bekamen die Gastgeber anschließend mehr Zugriff auf die Partie und unterstützten auch Goalie David Kubik besser.

Aus der ersten Drittelpause kamen die Wild Lions mit einem völlig anderen Auftreten. Gleich das erste Powerplay nutzte Tomas Schmidt zum 1:2-Anschlusstreffer. Amberg wirkte nun läuferisch stärker und gewann auch die Mehrzahl der Zweikämpfe. Folgerichtig fiel wenig später der Ausgleich – erneut durch Schmidt, diesmal mit einem platzierten Schlagschuss. Spätestens jetzt hatte der ERSC die Partie übernommen. Jakub Bitomsky sorgte schließlich für die erstmalige Führung der Gastgeber. Mit einem 3:2-Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt.

Auch dort bestimmten die Wild Lions das Geschehen und sorgten innerhalb von nur sechs Minuten für die Vorentscheidung. Denis Gulda, Cooper Fensterstock und erneut Bitomsky schraubten das Ergebnis mit einem Dreierpack auf 6:2. Die Gäste verhinderten anschließend eine durchaus mögliche höhere Niederlage und betrieben in den Schlussminuten durch Weißgerber noch Ergebniskosmetik zum 6:3-Endstand. Nach einem schwierigen Auftaktdrittel zeigte der ERSC über 40 Minuten eine mannschaftlich geschlossene, ehrgeizige und spielerisch starke Leistung, auf der sich aufbauen lässt. „Man of the Match“ war mit fünf Scorerpunkten wohl Angreifer Jakub Bitomsky.

ERSC Amberg – Schönheider Wölfe 6:3 (0:2,3:0,3:1)
Tore: 0:1 (4.) Weißgerber (Schwarzmeier, Rubes), 0:2 (12.) Meixner (Piehler), 1:2 (24.) T.Schmidt (Baranovskis, Walkom/5-4), 2:2 (30.) T.Schmidt (Bitomsky), 3:2 (32.) Bitomsky (Gulda), 4:2 (42.) Gulda (Bitomsky, T.Schmidt), 5:2 (44.) Fensterstock (Bitomsky, Baranovskis/5-4), 6:2 (47.) Bitomsky (Gulda), 6:3 (59.) Weißgerber (Novotny).
Strafen: Amberg 4, Schönheide 8 Minuten. Zuschauer: 300. – Tore: – Strafen: – Zuschauer:

 
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