Die Tage sind kurz, das Wetter oft schlecht und die Temperaturen eisig. Der sogenannte „Winterblues” ist weit verbreitet, doch keine Sorge: Hier sind ein paar einfache, aber effektive Tipps, wie du gut durch den Winter kommst.
Dunkelheit kann die Stimmung negativ beeinflussen. Ein Mangel an Sonnenlicht führt oft zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Deshalb: Nutze jede Gelegenheit, um nach draußen zu gehen, auch wenn es nur für einen kurzen Spaziergang ist. Die Sonne regt nämlich die Bildung von Vitamin D an. Kläre mit deinem*r Ärzt*in ab, ob du ein Nahrungsergänzungsmittel nehmen solltest.
Sport regt die Produktion von Glückshormonen wie Endorphinen an. Gerade im Winter ist Bewegung besonders wichtig, um den Winterblues zu bekämpfen. Du musst nicht gleich ins Fitnessstudio – auch eine Runde Joggen oder Yoga zu Hause wirken Wunder.
Im Winter leben viele etwas zurückgezogener. Das kann eine gute Zeit sein, um kreativ zu werden. Bücher lesen, puzzeln, ein DIY-Projekt starten, ein neues Hobby finden: wie ein Instrument lernen, malen oder fotografieren. Werde kreativ und sei stolz auf deine neuen Skills.
Mach dir dein Zuhause gemütlich. Kerzen, schöne Lampen, warme Decken – all diese kleinen Dinge sorgen für eine behagliche Atmosphäre. Wenn du dich zuhause wohlfühlst, ist es leichter, den Winterblues zu vertreiben.
Auch wenn es verlockend ist, bei schlechtem Wetter zu Hause zu bleiben, ist es wichtig, soziale Kontakte zu pflegen. Treffe dich mit Freund*innen zum Frühstücken, geh ins Kino oder triff dich für einen Spaziergang. Positive Begegnungen und Lachen sind echte Stimmungsmacher.
Oft wird der Winterblues durch Stress und negative Gedanken verstärkt. Achtsamkeitsübungen und Meditation können dir helfen, den Kopf freizubekommen und dich auf das Positive zu konzentrieren. Es reicht schon, ein paar Minuten am Tag in Ruhe zu atmen und dich zu entspannen.
Wenn du nicht gleich in den tropischen Urlaub fliegen kannst, plane wenigstens einen Wochenendtrip oder ein kleines Abenteuer, das dir Freude bereitet. Es kann auch ein Ausflug in die Therme sein oder eine Schneewanderung. Der Gedanke an etwas, auf das du dich freuen kannst, hebt deine Laune.
Wenn du merkst, dass sich der Winterblues zu einer ernsthafteren Winterdepression entwickelt, ist es wichtig, darüber zu sprechen. Hol dir Unterstützung bei einer Vertrauensperson oder einem Therapeuten. Hab keine Scheu, dir Hilfe zu suchen – du musst das nicht alleine durchstehen.