Wir spielen Padel-Tennis: Ein Selbstversuch | Amberg24

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vor 4 Stunden
Nicht nur Kira läuft auf Hochtouren, auch der Ball ist geladen.  (Bild: Stefanie Swann)
Nicht nur Kira läuft auf Hochtouren, auch der Ball ist geladen. (Bild: Stefanie Swann)
Nicht nur Kira läuft auf Hochtouren, auch der Ball ist geladen. (Bild: Stefanie Swann)
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Nicht nur Kira läuft auf Hochtouren, auch der Ball ist geladen. (Bild: Stefanie Swann)

Wir spielen Padel-Tennis: Ein Selbstversuch

Zur Zeit reden alle von Padel-Tennis – aber wie funktioniert das? Wir haben uns gedacht, wieso das nicht mal selber ausprobieren...

Wir – Kira, Samira, Nora und ich, Steffi, – wollen Padel-Tennis spielen. Kira und ich sind pure Anfänger. Also los geht’s. Das Wetter soll schön werden, wir buchen uns einen Außen-Court. Den gibt es zum Beispiel in Kümmersbruck oder in Rieden. Diesmal haben wir uns für Rieden entschieden.

Die Buchung

Der erste Schritt: Anmelden. Ich gehe auf die Webseite des 1. FC Rieden. Oben rechts gibt es einen Reiter *New* Padel. Da gibt es Erklärungen, was Padel ist. Ich will aber schnell den Court buchen. Also klicke ich auf „Jetzt Platz buchen“, und schon habe ich alle Zeiträume zur Verfügung, die noch frei sind. Eine Woche vorher ist der Montag, den ich mir ausgesucht habe, noch komplett frei.

Die Übersicht zeigt auch die Preise: Montagnachmittag, 18 bis 19 Uhr, 24 Euro. Passt. Man kann auch zwei Stunden oder länger buchen. Bälle kann man dazukaufen, Schläger kann man ausleihen – zu einem Aufpreis. Ich wähle meine Zahlungsart: Lastschrift, Paypal oder Visa-Kreditkarte.

Gebucht. Gedauert hat das 5 bis 10 Minuten. Ein paar Sekunden später kommt eine SMS mit der Buchungsbestätigung, etwa eine halbe Stunde später kommt eine Mail mit dem Pin-Code für das Padel-Feld und den Schlägerverleih.

Das Spiel

Dann ist Montag. Sportklamotten und Sportschuhe an und ab nach Rieden. Am Sportgelände angekommen, holt man sich die Bälle und Schläger aus den Schließfächern. Diese sind hinter dem Sportheim-Lokal. Der Padel-Court selber befindet sich in einem Käfig aus Metall und Glas. Auch hier den Code eingeben, die Tür öffnet sich.

Es geht los. Zwei gegen zwei. Das Gemeine: Zwei von uns spielen schon länger Padel-Tennis oder Tennis. „Ich spiel' Klavier“, sagt Kira. Wir sind also pure Anfänger, und das merkt man auch. Zumindest am Anfang. Die Bälle gehen entweder nicht übers Netz oder, im Gegenteil, weit hinaus aus dem Käfig, bis auf den Spielplatz oder den anliegenden Fußballplatz. Aber neben den ersten Schlägen ins Aus sind auch ein paar Treffer dabei.

Aus den paar werden immer mehr, und irgendwann denke ich mir sogar: „Ich bin ja richtig gut“. Hin, her, hin, her. Die Bälle treffen wir mittlerweile. Das Spiel wird flüssiger. Und es macht richtig viel Spaß. Ja, es gibt Regeln, aber wir zählen keine Punkte. Wir sind für den Spaß da, und den haben wir. Jeder Ballwechsel ist ein Erfolg.

Nach einer Stunde gehe ich widerwillig vom Platz. Wir haben zwar schon alle einen roten Kopf, aber die Lust weiterzumachen ist noch da. Die Schläger kommen wieder ins Schließfach. Hier sind auch Reinigungstücher, um die Griffe nach dem Spiel zu desinfizieren. Am Ende sagen wir alle, wir wollen wiederkommen. Kiras Fazit: „Ich hab auf jeden Fall gewonnen – an Erfahrung.“

 
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