Altstadtfest in Sulzbach-Rosenberg startet mit Böllerschüssen, Standkonzert – und Hitze | Amberg24

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Bürgermeister Stefan Frank gab das Kommando: Mit drei donnernden Salven aus Musketen, Böllern und Kanonen schossen historische Gruppen das Altstadtfest an. (Bild: Tobias Gräf)
Bürgermeister Stefan Frank gab das Kommando: Mit drei donnernden Salven aus Musketen, Böllern und Kanonen schossen historische Gruppen das Altstadtfest an. (Bild: Tobias Gräf)
Bürgermeister Stefan Frank gab das Kommando: Mit drei donnernden Salven aus Musketen, Böllern und Kanonen schossen historische Gruppen das Altstadtfest an. (Bild: Tobias Gräf)
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Bürgermeister Stefan Frank gab das Kommando: Mit drei donnernden Salven aus Musketen, Böllern und Kanonen schossen historische Gruppen das Altstadtfest an. (Bild: Tobias Gräf)

Altstadtfest in Sulzbach-Rosenberg startet mit Böllerschüssen, Standkonzert – und Hitze

Bei strahlendem Sonnenschein, aber auch sengender Hitze wurde am Freitag das Altstadtfest zum 48. Mal eröffnet. Festumzug, laute Böllerschüsse am Stadtturm und ein Standkonzert der Bergknappen: Drei Tage Ausnahmezustand haben begonnen.

Einen regnerischen Auftakt wie vor zwei Wochen beim Altstadtfest in Amberg wünscht sich natürlich niemand. Aber kann das Wetter für eine solche Großveranstaltung auch zu gut sein? Wohl schon. Bei strahlendem Sonnenschein, aber auch 36 Grad sengender Hitze wurde am Freitagabend das 48. Altstadtfest eröffnet.

Um 17.30 Uhr spielte die Bergknappenkappelle am Vorplatz der Marienkirche. Ihre schwarzen Uniformen hatten die Musiker abgelegt, sie spielten nur im Hemd und im Schatten der Bäume – und kamen trotzdem gewaltig ins Schwitzen. Eine halbe Stunde später hallte lautes Donnern durch die Gassen der Stadt: Mit Musketen, Böllern und Kanonen gaben die historischen Gruppen mehrere Feuersalven am Stadtturm ab. Das war das Startsignal für den Festumzug zum Rathaus. Unter anderem Bürgermeister und Lokalpolitiker, Gruppen in mittelalterlichen Uniformen sowie der Kindergarten St. Marien marschierten unter Trommel-Klängen zum Treppenaufgang der Marienkirche.

Dort sprach Thomas Fenk (in Vertretung für Sepp Lösch) von der historischen Gruppe Stiber den traditionellen Prolog – seit 40 Jahren fester Bestandteil der Eröffnung. Bürgermeister Stefan Frank kündigte an, dass die Standbetreiber wegen der Hitze am Freitag kostenlos Wasser zur Verfügung stellen und sagte: „Bei 34 Grad eine Eröffnung zu halten – ich kann mich nicht erinnern, dass wir das schon mal hatten.” Um 19 Uhr floss dann nicht nur der Schweiß, sondern auch der Gerstensaft, als Frank im historischen Schaulager im Stadtgraben unter lautem Applaus ein Fass Bier anstach und allen ein friedliches und frohes Altstadtfest wünschte. Damit haben drei Tage Ausnahmezustand begonnen.

 
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