Brand in Wasserkraftwerk an der Donau: Polizeitaucher finden nur altes Moped | Amberg24

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Nach mutmaßlichen Brandanschlägen in der Oberpfalz suchten Polizeitaucher in der Donau bei Regensburg nach möglichen Beweisen. (Symbolbild) (Bild: Armin Weigel/dpa)
Nach mutmaßlichen Brandanschlägen in der Oberpfalz suchten Polizeitaucher in der Donau bei Regensburg nach möglichen Beweisen. (Symbolbild) (Bild: Armin Weigel/dpa)
Nach mutmaßlichen Brandanschlägen in der Oberpfalz suchten Polizeitaucher in der Donau bei Regensburg nach möglichen Beweisen. (Symbolbild) (Bild: Armin Weigel/dpa)
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Nach mutmaßlichen Brandanschlägen in der Oberpfalz suchten Polizeitaucher in der Donau bei Regensburg nach möglichen Beweisen. (Symbolbild) (Bild: Armin Weigel/dpa)

Brand in Wasserkraftwerk an der Donau: Polizeitaucher finden nur altes Moped

In Regensburg kam in der Nacht von Sonntag auf Montag zu zwei Brandanschlägen auf einen Strommast und einen Lüftungsschacht. Am Dienstag suchten jetzt Polizeitaucher nach Spuren.

Nach einem Brand in der Nähe eines Wasserkraftwerks in Regensburg und einer versuchten Brandstiftung an einem Strommast im benachbarten Pentling (Landkreis Regensburg) ist am Dienstag erneut nach Spuren gesucht worden. Dafür war eine Tauchergruppe der Bayerischen Bereitschaftspolizei an einem Wehr in der Donau im Einsatz.

Wie ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) erklärte, ist die Spurensuche am Land bereits abgeschlossen, nun habe man sich auf die Donau konzentriert. Eine Unterwassersuche erfordere entsprechende Vorbereitung, weshalb der Einsatz erst jetzt vorgenommen worden sei. Bei dem Tauchgang, an dem mindestens vier Beamte beteiligt waren, entdeckte die Polizei zwar ein mutmaßlich 20 Jahre altes Moped. Spuren zum konkreten Fall seien nach ersten Erkenntnissen aber nicht gefunden worden, sagte der LKA-Sprecher. Eine abschließende Auswertung stehe jedoch noch aus.

Sabotage durch Extremisten?

Hintergrund des Einsatzes sind Vorfälle aus der Nacht vom 7. auf den 8. Juni. Zunächst gelangten Unbekannte an einen Strommast bei Pentling. Sie versuchten, mit einem Brandsatz dort ein Feuer zu legen, was aber scheiterte. Wenige Stunden später setzten Täter in einem Lüftungsschacht am sogenannten Pfaffensteiner Wehr an der Donau mehrere Kabel in Brand.

Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt wegen möglicher Sabotage durch Extremisten. Die Zuständigkeit liegt bei der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET). Gemeinsam mit dem LKA wird unter anderem geprüft, ob es Zusammenhänge zu anderen Vorfällen gibt – so etwa zu einem großflächigen Stromausfall im baden-württembergischen Reutlingen, der ebenfalls durch einen Brand in einem Umspannwerk verursacht worden war.

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer im genannten Zeitraum an den Tatorten Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, soll sich beim Bayerischen Landeskriminalamt unter Telefon 089/1212-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.

 
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