DJK Ammerthal ohne Anführer: Nur 1:1 gegen Feucht | Amberg24

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Das hätte das 0:2 für Feucht sein können: Arnes Faljic (links) kommt frei vor dem Ammerthaler Torhüter und Kapitän Christopher Sommerer frei zum Schuss, während sich Martin Popp und Henrik Brüggen (von rechts) gemeinsam in den Schuss werfen.  (Bild: Hubert Ziegler)
Das hätte das 0:2 für Feucht sein können: Arnes Faljic (links) kommt frei vor dem Ammerthaler Torhüter und Kapitän Christopher Sommerer frei zum Schuss, während sich Martin Popp und Henrik Brüggen (von rechts) gemeinsam in den Schuss werfen. (Bild: Hubert Ziegler)
Das hätte das 0:2 für Feucht sein können: Arnes Faljic (links) kommt frei vor dem Ammerthaler Torhüter und Kapitän Christopher Sommerer frei zum Schuss, während sich Martin Popp und Henrik Brüggen (von rechts) gemeinsam in den Schuss werfen. (Bild: Hubert Ziegler)
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Das hätte das 0:2 für Feucht sein können: Arnes Faljic (links) kommt frei vor dem Ammerthaler Torhüter und Kapitän Christopher Sommerer frei zum Schuss, während sich Martin Popp und Henrik Brüggen (von rechts) gemeinsam in den Schuss werfen. (Bild: Hubert Ziegler)

DJK Ammerthal ohne Anführer: Nur 1:1 gegen Feucht

Die DJK Ammerthal hatte sich mehr ausgerechnet als ein Unentschieden gegen den 1. SC Feucht. Letztlich fehlte es an Spielern, die das Zepter in die Hand nehmen.

In einer Partie mit überschaubarem Landesliga-Niveau trennten sich die DJK Ammerthal und der 1. SC Feucht am Ende leistungsgerecht mit 1:1-Unentschieden. Ja, die Ausfallliste des Spitzenreiters war unendlich lang, aber dennoch stand eine Mannschaft auf dem Platz, die für die Ansprüche in dieser Liga definitiv ausreichen muss, um einem Spiel auf eigenem Platz seinen Stempel aufzudrücken.

Dies war in dieser Begegnung definitiv nicht der Fall, ganz im Gegenteil, denn der forsch auftretende Gast hatte vor allem in den ersten 45 Minuten die deutlich bessere Spielanlage und hätte auch mit zwei bis drei Toren in Führung liegen können. DJK-Schlussmann Christopher Sommerer verhinderte mit zwei unglaublichen Paraden einen höheren Rückstand als das 0:1 durch Florian Dietz (12.), bei dem er machtlos war.

Das Spiel begann zunächst auf beiden Seiten ziemlich zerfahren, eine klare Linie war hüben wie drüben kaum zu erkennen. Wobei es Feucht noch einen Tick besser machte, weil sich die Mannschaft von Trainer Felix Spielbühler nicht solch gravierende Fehlpässe leistete wie die Einheimischen. „Ich bin mit diesem Punkt mehr als zufrieden, wir hätten nach der Führung noch die Chancen nachzulegen gehabt, was uns aber nicht geglückt ist. Die Punkteteilung geht aus meiner Sicht aber alles in allem schon in Ordnung“, sagte Spielbühler.

Ganz anders reagierte DJK-Trainer Tobias Rösl auf die Darbietung seiner Mannschaft. „Wir haben derzeit einen äußert dünnen Kader, dennoch wollten wir aus dieser Partie mehr ziehen als diesen einen Punkt. Wir hatten Glück nicht höher in Rückstand zu geraten. Was mir fehlte, waren in unserer misslichen personellen Lage bestimmte Spieler, die voran gehen, um dann wenigstens die Ergebnisse zu holen”, lautete seine Kritik. „Ich erwarte von bestimmten Spielern das Zepter in die Hand zu nehmen. Wir reden immer von Qualität in der Mannschaft. Qualität ist am Ende auch, das Ergebnis aus so dreckigen Spielen auch zu ziehen“.

Mit der ersten und auch einzigen kreativen Aktion in den ersten 45 Minuten glückte Marcel Kaiser in der 44. Minute auch der 1:1-Ausgleich. Etwas besser wurde das Spiel der DJK im zweiten Durchgang, ohne sich dabei allerdings zwingende Torchancen zu erspielen. Ein Bemühen, den Gegner durch eine couragiertere Spielweise zu Fehlern zu zwingen, war bei der Rösl-Elf zwar schon zu erkennen, doch lediglich ein Freistoß von Fabio Pirner (55.) sorgte etwas für Gefahr. Gegen Ende lieferten sich die beiden Kontrahenten zwar einen offenen Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch am Ende blieb es beim 1:1-Unentscheden. Zu allem Überfluss kassierte Martin Popp in der Nachspielzeit wegen überharten Einsteigen die Rote Karte.

DJK Ammerthal: Sommerer – Popp, Brüggen, Marco Kaiser, Gömmel, Wiedmann, Marcel Kaiser, Knisch (46.Vlasenkoo) , Haller, F. Pirner, S. Pirner.
1. SC Feucht: Iosifidis – Schlund, Boldogh, Zuch (62.Grimm), Schneider, Nutz, Faljic, Dietz (79.Teukam), Drewanz, Rauch (83.Petersson), Jehnichen
Tore: 0:1 (12.) Florian Dietz, 1:1 (44.) Marcel Kaiser
SR: Ilirjan Morina (Ergoldsbach)
Zuschauer: 250
Rot: (90.+2) Martin Popp (Ammerthal)

 
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