ERSC Amberg feiert Tor-Gala gegen Schongau | Amberg24

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Belagerungszustand vor dem Schongauer Tor durch Roberts Baranovskis und Lukas Klughardt (von links) vom ERSC Amberg. (Bild: Hubert Ziegler)
Belagerungszustand vor dem Schongauer Tor durch Roberts Baranovskis und Lukas Klughardt (von links) vom ERSC Amberg. (Bild: Hubert Ziegler)
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Belagerungszustand vor dem Schongauer Tor durch Roberts Baranovskis und Lukas Klughardt (von links) vom ERSC Amberg. (Bild: Hubert Ziegler)

ERSC Amberg feiert Tor-Gala gegen Schongau

Vier Tore binnen fünf Minuten, acht Tore insgesamt, ein dreifacher Torschütze, dazu ein dreifacher Assistgeber: Der Heimsieg des ERSC Amberg in der Eishockey-Bayernliga gegen die Schongau Mammuts kam einem Feuerwerk gleich.

Der ERSC Amberg hat die knappe Niederlage vom Freitag in der Eishockey-Bayernliga beim ERV Schweinfurt gut verdaut. Am Sonntag gewannen die Wild Lions vor heimischem Publikum gegen die Schongau Mammuts deutlich mit 8:2. Die Partie vor über 700 Zuschauern wurde vorzeitig entschieden, denn nach dem 2. Drittel führte der ERSC bereits mit 6:1. Für klare Verhältnisse sorgte vor allem Löwen-Angreifer Jakub Bitomsky als dreifacher Torschütze. Stark auch die drei Torvorlagen von Verteidiger Max Gimmel.

Schon im Anfangsdrittel hatten die Gastgeber entsprechende Vorteile, gingen früh durch Daniel Schroepfer in Führung. Dem 1:0 folgte kurz darauf ein Lattentreffer von Jaroslav Hafenrichter und weitere Torchancen. Schongaus Torhüter Xaver Nagel hatte deutlich mehr Arbeit als sein Amberger Gegenüber Timon Bätge. Allerdings wurden viele Angriffe von den Lions (noch) nicht konsequent zu Ende gefahren.

Das änderte sich erst später im Mittelabschnitt, wo zunächst Schongau nach 58 Sekunden mit dem 1:1 durch Skvarek ein Wecksignal an die Amberger schickte. Dem Ausgleich folgten noch weitere Chancen für die Gäste und eine gefährliche Phase für den ERSC: „Da war das Momentum auf der Seite von Schongau, und diese fünf, sechs Minuten hätten uns die Punkte kosten können“, meinte Ambergs Coach Christian Zessack, ehe die Wild Lions endgültig das Zepter übernahmen.

Das 2:1 durch Lukas Krieger war der Startschuss zu einer Tor-Gala mit einem Doppelpack von Bitomsky und dem fünften Treffer durch Cooper Fensterstock – eines schöner als das andere, und das alles binnen fünf Minuten. Kurz vor der zweiten Pause machte Denis Gulda das halbe Dutzend Tore voll und veranlasste dadurch einen vorzeitigen Torhüterwechsel bei den Mammuts. EAS-Coach Domingo Grafunder brachte Nachwuchsgoalie Ludwig Negele, und der bekam am Ende ein dickes Lob vom Coach: „Ludwig lieferte einen Bombenjob für einen 18-Jährigen.“

Im Schlussabschnitt war die Luft aus dem Spiel verständlicherweise etwas raus, auch wenn die Wild Lions – bei denen alle 20 Feldspieler zum Einsatz kamen – noch bis zum Ende Zug zum gegnerischen Tor entwickelten. Bitomsky mit seinem dritten Treffer und Gulda beendeten aus Amberger Sicht den Torreigen in einer sehr fairen Partie mit nur einer einzigen (!) Strafzeit. „Letztendlich ging der Sieg für uns völlig in Ordnung“, resümierte ERSC-Coach Zessack.

Tore: 1:0 (6.) Schroepfer (Baranovskis), 1:1 (21.) Skvarek (Callaghan), 2:1 (29.) L. Krieger (Walkom, Fensterstock), 3:1 (30.) Bitomsky (Gimmel), 4:1 (32.) Bitomsky (Schmitt), 5:1 (35.) Fensterstock (Walkom, Silbermann), 6:1 (39.) Gulda (Bitomsky, Hafenrichter), 7:1 (53.) Bitomsky (Gimmel), 7:2 (54.) Krabbat (Ellerbrock), 8:2 (57.) Gulda (Gimmel, Schmidt) – Strafen: Amberg 2, Schongau 0 – Zuschauer: 713

 
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