Großbrand in Lagerhalle in Ursensollen: 150 Einsatzkräfte über Stunden gefordert | Amberg24

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vor 4 Stunden
In Ursensollen kam es am Freitagabend zu einem Großbrand im Gewerbegebiet. (Bild: Florian Schlegel/ Feuerwehr Amberg-Sulzbach)
In Ursensollen kam es am Freitagabend zu einem Großbrand im Gewerbegebiet. (Bild: Florian Schlegel/ Feuerwehr Amberg-Sulzbach)
In Ursensollen kam es am Freitagabend zu einem Großbrand im Gewerbegebiet. (Bild: Florian Schlegel/ Feuerwehr Amberg-Sulzbach)
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In Ursensollen kam es am Freitagabend zu einem Großbrand im Gewerbegebiet. (Bild: Florian Schlegel/ Feuerwehr Amberg-Sulzbach)

Großbrand in Lagerhalle in Ursensollen: 150 Einsatzkräfte über Stunden gefordert

In Ursensollen ist eine Lagerhalle niedergebrannt. Rund 150 Einsatzkräfte waren stundenlang im Einsatz. Dank des schnellen Eingreifens konnte verhindert werden, dass die Flammen auf eine weit größere Halle übergriffen.

Feuer in Ursensollen. Wie Fachkreisbrandmeister Florian Schlegel von der Amberg-Sulzbacher Feuerwehr mitteilt, wurden in der Nacht auf Samstag zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Brand einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Ursensollen alarmiert. Um 22:57 Uhr ging den Angaben zufolge bei der Integrierten Leitstelle Oberpfalz-Nord der Notruf ein, woraufhin die Feuerwehren Ursensollen, Amberg, Hohenkemnath, Ammerthal, Wolfsfeld, Hausen und Augsberg sowie der Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) Amberg, die Drohnengruppe des Landkreises Amberg-Sulzbach (FF Kümmersbruck) und die Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter ausrückten.

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Ursensollen unter der Leitung von Kommandant Josef Josef Graml am Einsatzort ankamen, stand die Lagerhalle einer Firma bereits in Vollbrand. „Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der alarmierten Feuerwehren gelang es, das Feuer auf die etwa 10 mal 25 Meter große Halle zu begrenzen”, erklärt Schlegel. Eine Brandschutzwand verhinderte, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten. Dadurch wurde eine „direkt angrenzende, deutlich größere Halle mit den Ausmaßen von rund 40 mal 12 Metern erfolgreich” vor den Flammen geschützt.

Gebäude einsturzgefährdet

„Um die umfangreichen Einsatzmaßnahmen effektiv koordinieren zu können, wurde die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte gegliedert. Die Leitung des Abschnitts „Brandbekämpfung Nord“ übernahm Josef Graml, der Abschnitt „Brandbekämpfung Süd“ wurde von Benedikt Lihl geführt. Um die Koordination der Atemschutzsammelstelle kümmerte sich Martin Lihl, er wurde von den Kreisbrandmeistern Peter Meßmann und Frank Schloß unterstützt”, so Schlegel. Insgesamt waren dem Fachkreisbrandmeister zufolge rund 150 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten und unterstützenden Maßnahmen beteiligt.

Die Einsatzleitung lag in den Händen von Kreisbrandmeister Alexander Graf. Unterstützt wurde er dabei von Kreisbrandrat Christof Strobl sowie Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl. „Das Technische Hilfswerk Amberg übernahm mit spezieller Lasertechnik die Überwachung der einsturzgefährdeten Gebäudeteile und beurteilte fortlaufend deren Stabilität”, sagt Schlegel.

Polizei, THW und Drohnen im Einsatz

Um die Einsatzkräfte zu schützen war das Bayerische Rote Kreuz unter der Leitung von Bernd Lödel mit einem Rettungswagen an der Unglücksstelle. „Im weiteren Verlauf stellte die BRK-Bereitschaft Amberg zudem die Verpflegung für die zahlreichen Einsatzkräfte sicher”, so Schlegel.

Auch die Polizei war an der Einsatzstelle. Sie hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Drohnengruppe des Landkreises Amberg-Sulzbach sorgte für Lagebilder aus der Luft. „Im Verlauf des Einsatzes mussten weitere Atemschutzgeräteträger nachalarmiert werden. Hierzu wurde die Feuerwehr Haselmühl hinzugezogen, um ausreichend Personal für den langwierigen Innen- und Außenangriff sicherzustellen”, erklärt Schlegel.
Der Einsatz dauerte bis lange in die Nacht. Bis 3:30 Uhr waren die Einsatzkräfte eingespannt. Die Feuerwehr Ursensollen übernahm im Anschluss die Brandwache und führte in den folgenden Stunden mehrere Nachkontrollen durch, um ein Wiederaufflammen des Feuers auszuschließen.

 
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