Lastwagen umgekippt: 20 Tonnen Lachs auf Autobahn A 93 verteilt | Amberg24

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vor 2 Tagen
Auf der A 93 ist ein mit Fisch beladener Lkw von der Fahrbahn abgekommen. (Bild: Lars Haubner/News5/dpa)
Auf der A 93 ist ein mit Fisch beladener Lkw von der Fahrbahn abgekommen. (Bild: Lars Haubner/News5/dpa)
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Auf der A 93 ist ein mit Fisch beladener Lkw von der Fahrbahn abgekommen. (Bild: Lars Haubner/News5/dpa)

Lastwagen umgekippt: 20 Tonnen Lachs auf Autobahn A 93 verteilt

Ein Lkw, beladen mit Lachs, ist am Freitagabend von der A 93 abgekommen. Die Autobahn war bis in den Samstagmorgen gesperrt.

Im dichten Schneetreiben hat sich am Freitagabend auf der A 93 in Fahrtrichtung Regensburg - kurz vor der Ausfahrt Wernberg-Köblitz - ein Unfall mit einem Lkw und weitere sieben Fahrzeugen ereignet. Der Lkw hatte tiefgekühlten Lachs geladen. Dieser verteilte sich auf der Fahrbahn. Die Autobahn war bis in den Samstagmorgen gesperrt.

Der Sattelzug musste gegen 18.15 Uhr bei starkem Schneefall verkehrsbedingt bremsen, heißt es in einer Mitteilung der Verkehrspolizei Weiden. Durch die glatte Fahrbahn geriet der Lkw ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Zugmaschine fuhr einen Erdwall hinauf, der Sattelanhänger kippte nach links um und kam quer über der rechten Fahrspur und dem Standstreifen zum Liegen.
Teile der Ladung, die aus etwa 20 Tonnen tiefgekühltem Lachs bestand, flogen auf die Fahrbahn und verteilten sich. Der Fahrer konnte sich laut Polizei selbst aus dem Führerhaus befreien. Mehrere hinter dem Lkw fahrende Pkwfahrer konnten jedoch nicht mehr rechtzeitig bremsen und stießen beim Versuch auszuweichen, zusammen. Eine Pkw-Fahrerin prallte mit ihrem Fahrzeug direkt ins Heck des Aufliegers. Alle in das Unfallgeschehen involvierten Personen blieben unverletzt, teilt die Polizei mit.

Für die Bergung der verunfallten Fahrzeuge musste ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Unfallstelle anrücken. Die Feuerwehren aus Oberwildenau, Luhe, Rothenstadt und Weiden, das THW, eine Sondereinsatzgruppe des BRK sowie ein Bergungs- und Entsorgungsteam mit Kranfahrzeug und großem Müllcontainer waren mit 60 bis 70 Einsatzkräften vor Ort.
Die Autobahnmeisterei Schwandorf leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Luhe-Wildenau aus. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte starker Feierabendverkehr und es bildete sich ein fünf Kilometer langer Stau.
Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Weiden nahmen den Unfall auf. Ersten Schätzungen zufolge liegt der durch den Verkehrsunfall entstandene Schaden laut Polizei bei mindestens 450 000 Euro.

Bereits am Freitagmittag war die Autobahn A93 wegen eines Auffahrunfalls bei Maxhütte-Haidhof gesperrt.

 
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