Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Birgit Fruth (SPD) | Amberg24

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Birgit Fruth (SPD) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Kira Lorenz / Marina Gube)
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Birgit Fruth (SPD) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Kira Lorenz / Marina Gube)

Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Birgit Fruth (SPD)

Wer steht bei der Oberbürgermeisterwahl am 8. März in Amberg zur Wahl? Welche Themen treiben sie an? Wir stellen den Kandidat*innen eure Fragen. Für die SPD tritt die 55-jährige Birgit Fruth an.

Facts zur Person

  • Alter: 55 Jahre
  • Beruf: Krankenkassenangestellte bei der AOK

Stellen Sie sich in einem Satz vor.

„Ich bin Birgit Fruth, ich bin die Fraktionsvorsitzende der SPD im Amberger Stadtrat. Und bin Kommunalpolitikerin seit nunmehr zwölf Jahren.”

Warum sollten junge Amberger*innen Sie wählen?

„Weil ich denke, dass ich schon das Ohr an der Jugend habe. Ich habe selber zwei bereits erwachsene Kinder. Allerdings habe ich schon immer mein Ohr bei jungen Leuten, ich bin gerne unter jungen Menschen und in der Szene unterwegs.”

Amberg ist für Sie?

„Meine absolute Lieblingsheimatstadt, meine Herzensangelegenheit.”

Wo trifft man Sie in der Stadt?

„Da gibt es verschiedene Plätze. Also, zuerst mal natürlich auf der Arbeit, bei der AOK hier in Amberg. Dann, wenn es schön ist, im Hocko im Sommer, auf dem Mariahilfberg beim Spazierengehen und natürlich oft in der Stadt beim Shoppen.”

Was tun Sie für die Zukunft der Amberger Eishalle?

„Da machen wir schon ganz viel, für die Amberger Eishalle. Wir haben vor einigen Jahren bereits ein großes Konzept gespannt über den ganzen Sportpark unten am Schanzl und da wird jetzt sukzessive, also nach und nach, jeder Sportbereich unterstützt. Die Eishalle ist ja auch in Eigentum der Stadt Amberg und somit sind wir da ja verpflichtet, dass wir das dementsprechend aufrüsten und begleiten.”

Gibt es Pläne zur Unterstützung Amberger Musiker*innen?

„Die Kunstszene ist natürlich ein ganz großes Thema für uns. Amberger Musiker brauche Übungsräume, das ist uns auch bewusst. Die Leopoldkaserne, die jetzt in aller Munde ist und wo Räumlichkeiten frei werden, da könnte ich mir gut vorstellen, dass wir da den einen oder anderen Raum für Bands bereitstellen könnten.”

Wie möchten Sie das Kulturangebot in Amberg fördern?

„Gut, da haben wir natürlich schon ein sehr gutes Angebot mit unserem Stadttheater. Ich denke, da haben wir ein sehr ausgewogenes Programm, auch für Jung und Alt. Was mir ganz besonders am Herzen liegen würde, wäre auch mehr Kleinkunst hier in Amberg zu etablieren, so wie man das vor ein paar Jahren noch im damaligen Havanna erleben konnte. So etwas würde mir sehr gut gefallen und da könnte man sich durchaus mal Gedanken machen, gerne auch mit Input von den jungen Leuten, was gewünscht und gewollt ist, dass man das wieder in Amberg installiert.”

Ist Amberg in Ihren Augen eine fahrradfreundliche Stadt?

„Ja, da ist aber noch Luft nach oben. Wir tun schon viel für den Radverkehr, es wird sehr viel Geld eingestellt in den Haushalt für Radwege, aber da geht schon noch mehr. Da würde ich mir auch wünschen, gerade, was Tourismus anbelangt, unseren Fünf-Flüsse-Radweg, dass wir den noch mehr ausbauen. Aber auch für die Pendler, die mit dem Radl zur Arbeit pendeln, dass man die Radwege auch noch ertüchtigt und dass man da mehr macht.”

Wie haben Sie vor, Inklusion in Amberg mehr zu integrieren?

„Bei der Inklusion ist die Barrierefreiheit ein ganz großes Thema. Ich denke, gerade wir als Kommune müssen da Vorreiter sein. In öffentlichen Räumen, in Schulen, da kann man schon ein gutes Beispiel geben, dass man da die Barrierefreiheit ermöglicht für eingeschränkte Menschen. Das wäre ein ganz grundlegender Punkt, den man als erstes anpacken kann und muss.”

Was machen gegen Stadtrundenfahrer*innen?

„Dieses Thema hatten wir tatsächlich auch schon im Stadtrat, weil sich der eine oder andere Bürger zu Recht beklagt hat. Wir wollten da Lärmmessungen starten, da gibt es auch mobile Lärmmessgeräte dazu, das ist allerdings von der gesetzlichen Herangehensweise nicht ganz so einfach. Das müsste man nochmal neu anschauen, wie man sowas starten könnte.”

Wann werden endlich die ganzen Straßen repariert?

„Da gibt es tatsächlich eine Prioritätenliste. Uns ist auch bewusst hier in Amberg, dass es sehr viele Straßen gibt, die marode sind, und wir haben eine Liste. Es muss einem klar sein, dass bei der momentanen Haushaltslage nicht alles auf einmal geht, das ist so, wir können nur eine Straße nach der anderen machen. Ein ganz großes Beispiel darf ich nennen, das war die Bäumlstraße im Dreifaltigkeitsviertel. Das war ein Riesen-Sorgenkind, das ist mittlerweile ja geregelt, und so kommt eine Straße nach der anderen dran.”

 
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