Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Michael Fritz (Freie Wähler) | Amberg24

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Michael Fritz (Freie Wähler) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Kira Lorenz / Marina Gube)
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Michael Fritz (Freie Wähler) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Kira Lorenz / Marina Gube)

Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Michael Fritz (Freie Wähler)

Wer steht bei der Oberbürgermeisterwahl am 8. März in Amberg zur Wahl? Welche Themen treiben sie an? Wir stellen den Kandidat*innen eure Fragen. Für die Freien Wähler tritt der 43-jährige Michael Fritz an.

Facts zur Person

  • Alter: 43
  • Beruf: Polizist

Stellen Sie sich in einem Satz vor.

„Mein Name ist Michael Fritz. Ich bin 43 Jahre alt, noch. Amberger durch und durch. Drei Kinder. Genau. Viel mehr gibt es hier zu sagen.”

Warum sollten junge Amberger*innen Sie wählen?

„Die jungen Leute sollten mich wählen, weil die Freien Wähler einfach eine andere Politik verfolgen und wir nicht geprägt sind von der großen Parteipolitik im Hintergrund.”

Amberg ist für Sie?

„Der Mittelpunkt der Welt.”

Wo trifft man Sie in Amberg?

„Meistens beim Einkaufen, wenn dann, mit den Kindern und am Abend ab und zu in der Innenstadt, in der ein oder anderen Bar.”

Was tun Sie für die Zukunft der Amberger Eishalle?

„Als Eishockeyfan, tatsächlich, muss ich sagen, das Amberger Eishockey hat mich viele Jahre begleitet. Und viele Höhen und Tiefen habe ich mit dem Verein durchleben dürfen. Dem Eishockey bin ich immer noch extrem treu und verbunden, aber eher dem deutschen Eishockey-Sport im Allgemeinen. Ich denke, die Amberger Eishalle ist für mich ein Herzensprojekt und die muss bestehen bleiben. Und man muss versuchen, da alles Mögliche dafür zu tun.”

Gibt es Pläne zur Unterstützung Amberger Musiker*innen?

„Ich denke, dass die Amberger Kulturszene allgemein unterstützt werden muss. Aber im Konkreten gibt es keine Pläne für explizite finanzielle Hilfe. Aber ich denke, dass man im Rahmen der Stadt schon schauen kann, dass man in Sachen Proberäume was auf die Beine stellen kann.”

Wie möchten Sie das Kulturangebot in Amberg fördern?

„Das Kulturangebot in Amberg hat eigentlich einen festen Fördertopf, den gilt es so gut wie möglich auszuschöpfen und für die Dinge zu verwenden, die wichtig für die Stadt sind.”

Ist Amberg in Ihren Augen eine fahrradfreundliche Stadt?

„Amberg ist im Vergleich zu vielen anderen Städten vielleicht nicht die fahrradfreundlichste Stadt, aber es ist wesentlich besser geworden im Vergleich zu früher. Ich denke, da ist viel getan worden. Aber ein stetiger Ausbau ist mit Sicherheit erstrebenswert.”

Wie haben Sie vor, Inklusion in Amberg mehr zu integrieren?

„Ich denke, man muss für die Inklusion in Amberg einfach mehr tun, das heißt aufmerksam machen, bestehende Angebote vor allen Dingen auch schon mal herausheben. Denn es gibt schon einige Dinge. Ich glaube nur, dass die der Öffentlichkeit auch nicht bekannt sind. Und sonst gilt es einfach, weiter fördern und die Leute darauf hinweisen, dass es auch andere Probleme auf der Welt gibt als nur die eigenen.”

Was machen gegen Stadtrundfahrer*innen?

„Also grundsätzlich mal sind die Stadtrundenfahrer vielleicht vielen ein Dorn im Auge. Ich weiß aber auch, dass für viele das Auto eine ganz große Bedeutung hat. Da denke ich als ehemaliger Polizist, der draußen im Streifendienst unterwegs war, mittlerweile Polizeiausbilder, weiß ich, dass die rechtlichen Möglichkeiten da, ja, relativ beschränkt sind. Man kann was machen, aber man müsste auch versuchen, diese dieses Klientel zu integrieren.

Wann werden endlich die ganzen Straßen repariert?

Und Die ganzen Straßen werden hoffentlich irgendwann repariert. Aber ich befürchte, dass da die Mittel für diese Vielzahl an Straßen momentan nicht vorhanden sind. Ich fahre ja jeden Tag selber durch mehrere Rumpelpisten in der Stadt und stelle mir tatsächlich die Frage, wie kann man so lange warten, was zu tun? Wir würden es auf jeden Fall anpacken.

 
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