Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Tuncer Ayten (Bunt) | Amberg24

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Tuncer Ayten (Amberger Bunt) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Wolfgang Ruppert / Marina Gube)
Tuncer Ayten (Amberger Bunt) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Wolfgang Ruppert / Marina Gube)
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Tuncer Ayten (Amberger Bunt) stellt sich den Fragen von Amberg24. (Bildmontage: Wolfgang Ruppert / Marina Gube)

Oberbürgermeisterkandidat*innen im Check: Tuncer Ayten (Bunt)

Wer wird OberbürgermeisterIn in Amberg? Welche Themen sind wem besonders wichtig? Wir stellen die sieben Kandidat*innen vor. Für Amberg Bunt tritt Tuncer Ayten an.

Facts zur Person

  • 37 Jahre
  • Verheiratet, Vater von drei Kindern
  • Arbeitet bei Grammer

Warum sollten junge Menschen Sie wählen?

„Weil ich in Amberg aufgewachsen bin. Ich weiß ganz genau, was der Jugend hier in Amberg fehlt.”

Amberg ist für Sie?

„Amberg ist für mich meine Heimat und wird es hoffentlich auch für meine Kinder sein.”

Wo trifft man Sie am häufgsten in Amberg?

„In der Altstadt, im Herzen Ambergs.”

Was tun Sie für die Zukunft der Amberger Eishalle?

„Die Amberger Eishalle ist natürlich schon alleine deshalb wichtig, weil wir sonst keine andere haben. Wir müssen uns anschauen, wo da der Schuh drückt und herausfinden, wie wir die Betreiber und die dort beheimateten Vereine unterstützen können. Das geht nur im Dialog mit allen Beteiligten.”

Wie wollen Sie Amberger Musiker unterstützen?

„Amberger Musiker gehören zu Amberg wie das Amberger Ei. Sie sind natürlich ein großer Teil der Kultur der Stadt. Deshalb müssen wir sie tatsächlich unterstützen. Das geht am besten, wenn wir neue Proberäume schaffen, die bezahlbar sind.”

Wie das Amberger Kulturangebot erweitern und fördern?

„Das Angebot muss der Nachfage entsprechen. Deshalb müssen wir erst mal rausfinden, was denn die Nachfrage in unserem Kulturkreis eigentlich genau ist. Kultur ist ein sehr weiter Begriff. Er impliziert sehr viele Teilbereiche der Kultur. Hier müssen wir genau ins Detail gehen und dann entscheiden, wie wir wo unterstützen können.”

Ist Amberg aus Ihrer Sicht schon eine fahrradfreundliche Stadt?

„Ich würde sagen, wir sind auf einem guten Weg dort hin. Aber wir können die Stadt noch fahrradfreundlicher gestalten als bisher. Das kann unter anderem dadurch bewerkstelligt werden, indem wir Parkplätze saisonbedingt zu Stellplätzen für Räder machen. Das lässt sich ganz einfach mit aufklappbaren Fahrradständern umsetzen.”

Wie würden sie die Inklusion in Amberg weiter vorantreiben?

„Inklusion ist ein sehr wichtiges Thema. Eines, das oftmals in den Hintergrund gerät. Wir müssen vor allem darum kämpfen und die entsprechende Empathie zeigen, dass sich Familien, die körperlich oder geistig beeinträchtigte Kinder in Obhut haben, hier auf jeden Fall willkommen fühlen. Da ist das A und O, dass wir zuhören, um zu verstehen, wo und wie wir tatsächlich sinnvoll unterstützen können.”

Was kann man gegen Stadtrundenfahrer tun?

„Stadrundenfahrer gab es auch damals schon zu meiner Jugendzeit, die gibt es immer noch und es wird sie vermutlich noch sehr, sehr lange geben. Verbote alleine werden wahrscheinlich nichts bringen, weil man dann auch ständig kontrollieren müsste. Man kann aber die Polizeipräsenz erhöhen.”

Wann werden endlich die ganzen kaputten Straßen in Amberg repariert?

„Das kann natürlich am Besten das Bauamt erzählen. Aber wenn ich ins Amt komme, wird das ganz sicher auch ein Punkt sein, um den ich mich sehr schnell kümmern werde.”

 
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