Verdi ruft am Montag zu Streiks für Zivilbeschäftigte der US Army auf | Amberg24

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vor 6 Stunden
In Grafenwöhr gehen bereits am 16. März Beschäftigte der US Army auf die Straße. (Bild: Kathrin Birner)
In Grafenwöhr gehen bereits am 16. März Beschäftigte der US Army auf die Straße. (Bild: Kathrin Birner)
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In Grafenwöhr gehen bereits am 16. März Beschäftigte der US Army auf die Straße. (Bild: Kathrin Birner)

Verdi ruft am Montag zu Streiks für Zivilbeschäftigte der US Army auf

Verdi ruft am Montag die ortsansässigen Beschäftigten bei der US Army in Nordbayern zum Streik auf. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen.

Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag einen Streiktag für die ortsansässigen Zivilbeschäftigten bei der US Army in Nordbayern angekündigt. Dies geschieht im Vorfeld der Tarifverhandlungen, die am Dienstag in Berlin fortgesetzt werden sollen. Laut Verdi-Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner hat die Streikteilnahme in der vergangenen Woche die Erwartungen übertroffen. Die Gewerkschaft hatte die Streiks zunächst auf handwerkliche Bereiche in Grafenwöhr und Vilseck beschränkt, diese jedoch am Mittwoch und Donnerstag auf weitere Bereiche ausgeweitet. Kundgebungen fanden in Vilseck, Grafenwöhr, Hohenfels und Garmisch-Partenkirchen statt.

Am Montag sollen sich auch Zivilbeschäftigte aus Mittelfranken am Streik beteiligen. Geplant sind mehrere Kundgebungen, unter anderem in Grafenwöhr, Hohenfels und Ansbach. In Grafenwöhr treffen sich die Streikenden um 7.30 Uhr vor der Wache 3, die Kundgebung beginnt um 8 Uhr. In Hohenfels ist eine Streikkundgebung von 7 bis 8 Uhr vor dem Tor 1 geplant. In Ansbach beginnt die Kundgebung um 8 Uhr am Main Gate des Heliports Katterbach.

Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung von zwei Euro pro Stunde für alle Zivilbeschäftigten und Auszubildenden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die bisherigen Verhandlungen waren von guten Gesprächen geprägt, jedoch konnten keine weiteren Zugeständnisse erzielt werden, so Birner. Die Tarifverhandlungen betreffen bundesweit alle Truppenübungsplätze der US Army, Briten, Franzosen, Kanadier und der NATO, mit Schwerpunkten in Bayern und Rheinland-Pfalz.

 
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