Hochzeiten, Terrassengigs und ein eigener Song: Musikerin Beni | Amberg24

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vor 2 Tagen
Musikerin Beni hat nicht nur auf richtig coolen Hochzeiten gespielt, sondern arbeitet gerade am Release ihres ersten eigenen Songs. (Bild: knz)
Musikerin Beni hat nicht nur auf richtig coolen Hochzeiten gespielt, sondern arbeitet gerade am Release ihres ersten eigenen Songs. (Bild: knz)
Musikerin Beni hat nicht nur auf richtig coolen Hochzeiten gespielt, sondern arbeitet gerade am Release ihres ersten eigenen Songs. (Bild: knz)
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Musikerin Beni hat nicht nur auf richtig coolen Hochzeiten gespielt, sondern arbeitet gerade am Release ihres ersten eigenen Songs. (Bild: knz)

Hochzeiten, Terrassengigs und ein eigener Song: Musikerin Beni

Benita aus Regensburg ist 26 und hauptberuflich Musikerin. Neben Hochzeitsgigs bei Podcast-Stars und Sessions im Notstain in Amberg hat sie jetzt auch einen eigenen Song produziert. Das steckt hinter benschi.music.

Im bunten Pulli, im schicken Kleid, am Strand oder auf der Empore, aber immer mit Gitarre in der Hand: So trifft man Benita Blößl meistens, wenn sie musikalisch unterwegs ist. Man kennt Benita besser unter dem Spitznamen Beni, oder als benschi.music auf Instagram.

Die 26-Jährige kommt aus Regensburg und ist als hauptberufliche Sängerin oft auf Hochzeiten und anderen Feiern in ganz Bayern unterwegs, vor allem natürlich mit Covern von Lovesongs. „Da geht alles in die romantische Richtung. 'Yellow' von Coldplay, 'Ain't Nobody', 'Love Story' von Taylor Swift. Oder 'Nur ein Wort', das bringt Stimmung.”

In Amberg sieht man Beni gelegentlich im Notstain. Hier tritt sie im Sommer auf der Terrasse auf. „Das ist richtig schön, direkt am Fluss.” Mit dabei ist, natürlich, immer ihre Gitarre. „Meine Schwester hatte angefangen, also musste ich natürlich auch lernen”, erzählt sie von ihren Anfängen am Instrument. Während der Schulzeit hat sie alles durchgemacht, Chor, Orchester mit der Flöte, aber geblieben ist nur die Gitarre. Und etwas Klavier, das sich Beni selbst beigebracht hat.

Auch vor zehn Leuten

Dass sie inzwischen von ihrer Musik leben kann, hätte Beni nie gedacht. „Ich bin ja nie mit dem Gedanken, Geld zu verdienen, da rangegangen. Ich bin schon glücklich, wenn ich vor zehn Leuten spiele und einer singt mit.” Hauptsächlich singt Beni auf Hochzeiten. „Ich mache das jetzt schon seit etwa sieben Jahren”, erzählt sie. Das Geld verdient Beni im Sommer, im Winter hat sie Zeit, sich auf eigene Projekte zu konzentrieren.

Wohl einer der coolsten Auftritte bisher, so Beni, war auf einer ganz besonderen Feier auf Föhr. „Ich war bei der Hochzeit von Linn Schütze von 'Mord auf Ex'.” Zustande gekommen ist das tatsächlich aus Eigeninitiative von Beni. „Ich hab sie einfach angeschrieben.” Innerhalb von zwei Wochen meldete sich Linn Schütze zurück und Beni war mit einem Musikerfreund auf dem Weg in den Norden. „Linn war super happy und hat sich die ganze Zeit bedankt”, erinnert sich die 26-Jährige.

Ein langer Weg

Und auch bei den eigenen Songs tut sich was. Bis dahin war es aber ein langer Weg für Beni. „Ich habe gedacht, ich krieg das nicht hin.” Ein Song ist jetzt im Kasten. Der Release lässt zwar noch auf sich warten, Amberg24 gegenüber hat Beni aber schon ein paar Details verraten. Etwa, wie der Song entstanden ist.

„Ich hatte eine Idee, eine Gitarrenmelodie. Und die hatte Potenzial.” Dann kam eine Zeile für den Refrain und schließlich wurde daraus quasi ein Gemeinschaftsprojekt. „Ich hatte mit einer Freundin darüber gesprochen und mit ihrem Input ist dann der ganze Song entstanden.”

Ein Tag, ein Song

Gemeinsam mit einem Produzenten aus dem Bekanntenkreis war innerhalb eines Tages der Song produziert. „Er hat gesagt, er hat noch nie so schnell einen Song aufgenommen.” Der Inhalt kommt – wie so oft – aus Benis Leben. „Ich war fast in einer Beziehung, aber wie das Leben manchmal spielt, haben wir es nicht geschafft, den Schritt zu gehen.”

Im Song singt sie über den Wunsch, zurück zu einem Tag zu gehen, an dem alles gepasst hat. „Mein Ex-Freund hat mal zu mir gesagt, es müsse einem nur scheiße genug gehen, dann würde auch etwas Kreatives dabei rauskommen. Ich hab ihm das immer nicht geglaubt, bis es mir selbst so scheiße gegangen ist.”

 
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